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Dritter Band.
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Dekret, durch welches Ankonä und die Marken mitdem Königreich Italien vereinigt wurden.

Diese theilweisen Vereinigungen sollten, wie ichschon oben gesagt habe, nur zur Einleitung zu mei-nem umfassendem Systeme dienen : einige Wochen,nachdem ich einen Theil der römischen Staaten demKönigreiche Italien einverleibt hatte, sprach ich dieVe reinigung Toskana’s und des Herzogthums Parmamit Frankreich aus.

Der Vertrag von Fontainebleau tlieilte mir diesesLand als Ersatz für einen Theil von Portugal zu; eslag mir an eiliger Besitzergreifung, und dadurch,dafs ich die Grenzen meines Reiches bis nach Umbrienausdehnte , verschaffte ich meinem Eiiiflufse auf Nea-pel eine festere Haltung.

Mit dergröfsten Unzufriedenheit über Luciart kehrteich von meiner Reise aus Italien nach Frankreich zu-rück ; ich War nicht Sehr geneigt, dem Wunsche Fer-dinands zu entsprechen. Noch hatte ich ihm nichtgeantwortet 5 es ist diefs einer der Fehler, den mirdie Nachwelt vorwerfen wird — jedoch auch dieserist nicht ganz mein Fehler. Er wurde erst zum wirk-lichen durch die Wendung, welche die Sachen nah-men; allein Was hätte man von mir gesagt,Wenn ich, voll gerechten MifsträUens ge-gen Ferdinand und seihe Räthe, auch nochLucian, als seinen Schwiegervater, an dieSpitze der Opposition gegen mich gestellthätte?

Die Ereignisse verwickelten sich bald auf eineWeise, die meine Unschliissigkeit über mein WeiteresBenehmen vermehrte, Godoi', unterrichtet von Fer-dinands mir gemachten Vorschlag, eine Prinzessinaus der kaiserlichen Familie lieyrathen zu wollen, Und