28
„nate erhalten würde. Ferdinand ist Frankreichs Feind;„darum hat man ihn zum Könige gemacht. Setzte„man ihn auf den Thron, so geschähe dadurch den„Partheyen ein Gefällen, die seit fünfundzwanzig„Jahren Frankreichs Untergang wollen. Eine Fami-„lien-Verbindung würde ein schwaches Band seyn.„Die Königin Elisabeth und andere französische Prin-„ zessinnen sind erbärmlich umgekommen , so wie„man sie ungestraft abscheulicher Rache opfern zu„ dürfen glaubte. Ich meine, es sey Nichts zu über-„ eilen; man müsse sich Raths bey den kommenden„Ereignissen erholen. . ♦ . Die Armee-Korps, die„an den Grenzen Portugals zu verbleiben haben, mufs„man verstärken, und zuwarten. . . ,
„Ich billige den Schritt nicht, den E. K. H.„durch die so übereilte Besetzung von Madrid gethan„haben; die Armee mufste auf zehn Stunden von der,,Hauptstadt entfernt bleiben. Sie waren nicht ver-sichert, dafs das Volk und der Magistrat Ferdinand,,ohne Widerrede anerkennen würden. Der Friedens-„ fürst mufs unter den Staatsbeamten Anhänger haben;„ aufserdem besteht noch eine Anhänglichkeit aus Ge-„wohnheit an den alten König, die von Folgen hätte„seyn können. Ihr Einzug nach Madrid hat dadurch,„dafs er die Spanier in Unruhe versetzte, Ferdinand„mächtig gedient. Ich habe Savary den Befehl er-„theilt, sich zum neuen Könige zu verfügen, um zu„sehen, was dort vorgeht. Er wird sich mit E. K.„H. in Einverständnis setzen; später werde ich dann,, bestimmen, was weiter zu thun ist. Bis dahin halte„ich, Ihnen Nachstehendes aufzugeben, für geeignet.
„Sie werden auf keine Zusammenkunft zwischen„mir und Ferdinand eingehen , aufser wenn.Sie die„Lage der Dinge für so beschallen halten, dafs ich