35
Hiedurch wäre es ohne Widerstand und ohne Krieg! in den Bereich des kaiserlichen Systemes eingetreten.
| Wenn ich mit Spanien so, wie ich hoffte,
: zu Stande kam, erfüllte ich die drey grof-! sen Zwecke meiner Regierung: ich v e r-^ schaffte Frankreich die wichtigste See-Allianz; ich enthob cs der Angst vor einer1 Reaction; ich gab meinem Gebäude Dauer| und Festigkeit; überdiefs gab ich dadurchf einem der schönsten Th eile des Erdballs( ein neues, verschöntes Leben.
! Ich verhehle es nicht, cs kamen diese Gründe
nicht ledermann so peremloriscli vor, und sie haben,als man sah, welche Wendung die Sache nahm, strengeRichter gefunden. Nun suchte ein jeder mir Unrechtnaclizuweisen. Man sagte:
O Ich zöge aus Sjanien den gröstmoglichertI Vortheil, da seine Flotten und Armeen marschirten,wie ich wolle, nnd seine Häfen meinem Handel offen"> stünden.
I 2 ) Angenommen sogar . daf's einer meiner Brüderauf Spaniens Thron anerkannt würde, könnte er leichtauf innere Hindernisse stcl'sen, die es ihm unmög-lich machten , dasselbe für mich zu thun > wie\ Karl IV.
j 3 ) In jedem Falle sey es unmöglich, dem Schleich-r Handel allen Eingang in Spanien und Amerika zu ver-, sperren, und angenommen, die Sache sey möglich,? so müsse sie es bey weitem mehr für eine alte Dy-nastie seyn , als für eine neue Regierung,, die, wennsie sich Anhänger machen wolle , nothwendig Bewil-
i ligungen ertlieilen müsse.
(Das Benehmen meines Bruders Ludwig in Hol-land hat hierüber einen schönen Beweis geliefert.^