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Dritter Band.
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den Rest von 8,000 Milizen und bewaffneten Bürgern.Diese blutige Exekution sichert dem Generale Loisonin jenen Gegenden eine traurige Berühmtheit; sie setztauf einen Augenblik Portugal in Schrecken ; da sie abernur kurz vom Siege unterstützt war, so wurde sie da-gegen später in den zornentbrannten Herzen der Por-tugiesen eine Veranlassung zu Repressalien und zurRache.

Die von England versprochene Hülfe liefs nichtlange auf sich warten. Das Kabinet von St. Jamesbatte auf die ersten Einladungen der spanischen Junta’sgrofse Zurüstungen treffen lassen. Sir Arthur Welles-ley hatte sich nach seiner Zurückkunft vbn der Ropen-hag’ner Expedition, bey weicher er sich nicht minderauszeichnete) als früher in Indien) nach Galizien ein-geschifft; seine Aufnahme fand jedoch in CorunnaSchwierigkeiten. Man liefs ihn sogleich nach Portu-gal abgehen, wo er zuerst 15000 der besten engli-schen Truppen sammeln sollte; 15 .OCÖ weitere solltenihm unter den Generalen Moore und Dalrymple fol-gen, und letzterer den Oberbefehl übernehmen

Von dem Geiste, der die Portugiesen beseelte, inKenntnifs gesetzt, und überzeugt, eine mächtige Unter-stützung zu finden, entschlöfs sich Wellesley, den wirvon nun an mit dem ihm später als eine National-Belohnung zuerkannten Titel eines Lords Wellingtonbezeichnen werden, seinen Ober-General nicht abzu*warten, und sich allein den Ruhm von Portugals Be-freyung zu verdienen. Den 2 August trat er bey derMündung des Moudego an’s Land, setzte bey Coimbraüber diesen Flufs, und marschirte auf Leyria.

*) Moore kam mit einem Korps von Io,000 Mann, womit er dieSchweden hatte unterstützen sollen, von Gothenburg zurück.