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Dritter Band.
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rig. Ich hatte mich über den Charakter des spani-schen Krieges offenbar getäuscht, und welchen Unge-heuern Nutzen stand nicht England im Begriff, ausdieser Täuschung zu ziehen ? Meine Angelegenheitenliefsen sich nur dadurch hersteilen , dafs ich mich inPerson nach Spanien verfügte , oder einen grofsen Thoilmeiner Armee dahin abgehen liefs.

Zn was ich mich immer entschlofs, so setzte ichdadurch Alles, was ich seit zehn Jahren auf dem Fes.t-lande gethan hatte, in Zweifel: ich verschaffte Oester-reich die Gelegenheit, den Scepter Deutschlands undyielleicht auch den Italiens wieder an sich zu bringen.

Wohl waren die vermittelst des Rheinbundes vonmir neu geschaffenen Interessen für mich beruhigend,sie konnten als ein gewaltiges Gegengewicht gegen da»Wiener Kabinet dienen. Hunderttausend, von den Bun-desfürsten unterstützte Franzosen waren genug , umOesterreichs Anstrengungen die Spitze zu bieten. Wennaber Preufsen, dem so sehr daran gelegen seyn mufste,sich zu rächen , die Waffen gegen mich ergriff, sokonnte es die Frage entscheiden. Mein Bünduifs mitRufsland blieb demnach mein sicherstes Rettungsm.it-tel; wenn es auch nicht wirklichen Theil am Kriegenahm , so konnte es doch Preufsen und Deutschlandim Respekt erhalten. Allein wie war auf ein Bünd-nifs zu zählen , aus welchem das Verderben des See-handels jenes Reiches hervorgegangen war ? Alexan-ders, bey dieser Gelegenheit beobachtetes, so offenesBenehmen, und Caulaincourts Scharfsinn thaten da»Meiste, um die Zweifel über meine weiteren Entschlies-sungen zu heben.

Wir waren zu Tilsit übereingekommen, dafs ichPortugal besetzen , nicht aber darüber, dafs ich überSpaniens Thron verfügen sollte. Alexander konnte da»,