Band 
Dritter Band.
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auf Vives, iler eine Stellung genommen hatte, ihmden Durchzug zu versperren. Er warf sich ungestümüber denselben her, brachte seine Truppen in voll-ständige Unordnung, nahm ihm, ohne selbst nur einGeschütz zu haben, alle seine Kanonen, und zog trium-phirend in Barcellona ein. Dieses mit einer seltenen'Bestimmtheit geführte Unternehmen brachte St. Cyrgrofse Ehre.

Nunmehr aber hielt er es für das Zweckmäfsigste,den Sieg ohne allen Aufschub dazu zu benüzen, dieregulirten Korps der zur Deckung Tarragona’s hinterdem Llobregat vereinigten Armee zu vernichten. Ergriff Vives den 23 Dezember an, sprengte dessen rech-ten Flügel, und warf ihn auf den linken. Alles, Waf-fen und Bagage ii. Stiche lassend, ergriff die Flucht.Hätte der Feind, der überreicht und umgangen war,gehalten, so wäre es um ihn. geschehen gewesen. Manmachte nicht mehr als 1,200 Gefangene, erbeutete aberjjO Kanonen. Strenge genommen, wäre es nach strate-gischen Grundsätzen vortheilhafter gewesen, den lin-ken Flügel der Spanier anzugreifen; man hätte sie an’sMeer und in die Moräste von Gava gedrängt. Zwarhatten sie auf diesem linken Flügel alle ihre Artillerieund ihre besten Truppen beysanimen, um die Brückevon Molins de! Rey zu vertheidigen. War es dennaber unmöglich, über Palleja auf Mascaro zu debou-chiren ? Und, gelang dieses, wäre dann noch ein Spa-nier übrig gebliehen, der die Kunde von der Vernich-tung dieser Armee hätte nach Tarragona bringen kön-nen? Blof's die Schwierigkeit des Terrain’s, insofernsie nicht zu überwinden war, konnte der Beweggrundzum Angriffe auf den rechten Flügel seyn. Ich weifssehr wohl, dafs Strategie nur von geringer Wirkunggegen die spanischen Insurgenten war; da es sich aber