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Dritter Band.
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achte und neunte Korps bestanden , waren für die Ar-mee in Italien, unter dem Erzherzoge Johann, bestimmt.Einer andern , 40,000 Mann starken Armee endlich,unter dem Erzherzoge Ferdinand, war der Einfall indas Herzogthum Warschau Vorbehalten. Diese Ein-theilung schienVielen fehlerhaft; man sagte, in Deutsch-land hätte man Pohlen und Italien erobern müssen;denn alle Erfolge in den letztgenannten Ländern wur-den unnütz , sowie ich an der Donau siegte. Mankonnte sich jedoch nicht verhehlen , dal's Oesterreicheinen Aufstand inGallizien zu befürchten hatte, sobaldPoniatowsky sich mit einer Macht daselbst zeigte, dieder österreichischen überlegen war, und dieser Grundmöchte an sich allein für hinreichend erscheinen, dieDetacliirung eines so bedeutenden Korps zu rechtfer-tigen, wenn diel's nicht schon durch noch wichtigerepolitische Ansichten geschehen wäre.

Das Wiener Kabinet, sich nicht allein auf diesegrofse Machtentwickluug verlassend, glaubte, dersel-ben auch noch die Revolulionsmittel, die in Spanienso guten Fortgang gehabt hatten, beyfiigen zu müssen.Die gerechten Vorwürfe, die es dem Propaganda-Sy-stem des Direktoriums gemacht hatte , vergessend,liefs es an alle Völker Deutschlands einen Aufruf er-gehen, der sie zu einem Aufstand gegen uns, und so-mit gegen ihre Regierungen, da diese mit uns verbün-det waren, anspornte; ein vielleicht seinen Zweckenförderlicher, von der Moral aber verworfener Schritt.Bayern, Sachsen, Westphalen , Tyrol wurden mitdiesen Aufrufen überschwemmt; die österreichischenKolonnen hefteten sie überall, wohin sie gelangten,öffentlich an. Ein Gleiches that Erzherzog Johannhev der Armee von Italien: man suchte auf solcheWeise den Krieg national und allgemein zu machen.