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Dritter Band.
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zu München befand, so gelang es den Bayern den*noch, sich bey Neustadt zu vereinigen; diefs wäreunmöglich gewesen , sowie sie lebhaft gedrängt wur-den. Der Erzherzog hätte den i5ten zu Regensburgseyn und dort seine Korps vereinigen können, um alleunsrigen nacheinander zu erdrücken. Erst am i^tenrückte die Hälfte seiner Macht auf den drey Strafsen,die von Landshut nach Regensburg, Keilheim und Neu-stadt führen, an die kleine Laber vor. Hiller zog sichauf Mosburg ; Jellachich war in München eingezogen;die zwey böhmischen Korps waren in die Ober-Pl'alzeingedrungen, und marschirten abgemessenen Schrittesauf Regensburg. Unterwegs stiefseil sie bey Ambergauf die Division Friant, von Davoust’s Korps, welchedessen Marsch von Thüringen her flankirte. Man sieht,dafs, wenn der Feind sich zwey bis drey Tage früherdaran gemacht hätte, er die Concentrirung meiner Ar-mee äufserst erschwert haben würde.

Meine Ankunft war ein wahrer Glücksfall; Ber-liner häufte Fehler auf Fehler. Meine Vorschriftenwaren gemessen: er sollte, wie ich schon oben gesagthabe, die Armee bey Regensburg zusammenziehen, imFalle die Feindseligkeiten noch nicht begonneu hätten,im andern Falle aber sollte dieses Zusammenziehenzwischen Donauwörth und Augsburg Statt finden. Selbstwenn ich ihm befohlen hätte, Regensburg zu haltenhätte er einsehen sollen, dafs das, was bey seiner Ab-reise von Paris gut scheinen konnte, in seinen gegen-wärtigen Umständen nicht mehr ausführbar war. Al-lein zwanzig Feldzüge hatten ihm nicht eine Idee vonStrategie beygebracht; er hielt sich nicht nur nichtan meine Instruktionen, sondern that vielmehr Alles,was ich am meisten befürchtete. Davoust, der dieGefahr eines Marsches auf Regensburg wohl erkannte,