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Dritter Band.
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reicher und auch in die Voraussetzung, dafs sie meineLage und meine Plane unrichtig heuitlieilen würden.

Schon setzte sich ihre Armee, den igten, in Bewe-gung, um gegen die Abens zu rücken. Plötzlich liefsder Erzherzog diesen Marsch wieder einstellen. Erhatte so eben erfahren, dafs Davoust sich auf’s Neuegegen Regensburg gewendet habe; es war diefs einGrund weiter, sich unverzüglich auf dessen Rückzugs-linie Ley Abensberg aufzustellen. Prinz Karl zog eineandere Folgerung daraus. Er liefs den General Hillermit zwey, 56,000 Manu starken Korps, zu unserer Be-obachtung an der Abens zurück I ), uiul bezog selbstmit den übrigen drey Korps, wohl bey 65,000 Schlag-fähige betragend, eine Stellung bey Kohr, in der Ab-sicht, den andern Morgen gegen Davoust vorzuriieken.

Am iQten mit Tagesanbruch zieht der Marschallvon Regensburg aus, um Abensberg zu erreichen. Diegrofse Strafse läuft von Abbach bis Postsaal in einervon waldigen Höhen gebildeten Wolfsgrube längs derDo nau hin. Die Artillerie und die Kürassiere, denenein Bataillon vorangeht, müssen sich in diese Maus-falle schleichen. Die vier Infanterie-Divisionen flan-liiren diesen Marsch über die Anhöhen hin, wo manzwey schmale Wege aufgefunden hatte; der eine überPeising, der andere über Saalhaupt und Thengen. DieDi visionen Gudin und Morand schlagen den ersten die-ser Wege, rechts, ein; St. Hilaire und Friant folgendem links. Montbrun, mit seiner leichten Reiterey,• flankirt den Marsch, besetzt Abbach und bildet die

Nachhut. Ein einziges Regiment wird in Regensburg

l) Diese Korps waren das seinige und das des ErzherzogsLudwig, das bey Siegenburg stand; aufserdem hatte er daszweyte Reservekorps, 7 bis 8,000 Mann stark, bey sich.