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Dritter Band.
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Abzug des 6ten Korps nach Estremadura konnte dieMittel an die Hand geben, um Wellington am Tajozu erdrücken, und in militairischer Beziehung ver-diente er Nichts, als Lob; blols die Politik machteNey daraus einen Vorwurf. Ich selbst fand, dals erCorunna und Ferrol zu leicht aufgegeben hatte. SeinChef vom General Stabe hatte ihm den Vorschlag ge-macht, sechs Bataillons in jene wichtigen Festplälzezu werfen, mit dem übrigen nach Astorga aufzubre-chen, und, wenn der König seines Beystandes- ge-gen Wellington nicht bedürfe, wieder zurückzukehren.Ney aber hatte zuviel Anhänglichkeit an seine Tapfernvon Friedland, und wollte, in der Ueberzeugang, dafser nicht zurückkehren würde, dafs Wohl jener sechsBataillons nicht auf’s Spiel set ;en; er verwarf denVorschlag. Es war diefs ein Unglück, denn gewifsbleibt es, dafs Mortier’s und Soult’s Korps für Josephhingereicht haben würden, Wellington nach Portugalzurückzutreiben, und Ney hätte sodann nach Galicienzurückkehren können. Aber auch dann hätte er sich,in jenem Königreiche ganz allein stehend, von derübrigen Armee durch eine wahre Mördergrube von 40Stunden Weges getrennt, auf seiner Linken von LaRomana , auf seiner Rechten von den Asturiern um-geben, nicht über sechs Monate halten können,

Wellington seiner Seits hatte nicht für räthlieherachtet, auf der Verfolgung Soult’s in die Gebirge vonChaves seine Zeit unnütz zu verlieren; er kehrte vonBraga an den Tajo zurück. Nachdem er über einenMonat zu Abrante6 verweilt hatte, um über seine Planesich mit den Spaniern zu verständigen, und seine Zu-rüstungen zu vollenden, rückte er auf Alcantara undOropeza vor, wo er aber erst am ao July seine Ver-bindung mit Cuesta, der den Kern der spanischen Kriegs-