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Kolonnen in’s Meer versenken konnte. Auf die Nach-richt von der Wegnahme Aland’s durch die Hussen,-war die Bestürzung in Stockholm allgemein, undseine Lage um so'bedenklicher, als Gustav IW dieThorheit begangen batte, die Danen dadurch, dafs ersie wegen Norwegen beunruhigte, gegen sich aufzu-bringen. Der schwedische Adel, des Joches diesesFürsten müde, verschwor sich zu seinem Verderben,erklärte ihn des Thrones verlustig, und setztedessenOnkel, den Herzog von Südermannland, auf den Thron ;als anerkannter Anhänger an die französische Allianz,vermochte er allein, die Monarchie vor einem wahr-scheinlichen Untergänge zu retten. Dieser, unter demNamen Karl’s XIll. gekrönte Fürst, verlor keinen Au-genblick, um sich, für den Preis von schwedisch Finn-land, Frieden zu erkaufen (17 September). Der Friedezwischen Frankreich und Schweden, und die Versöh-nung des letzteren mit Dänemark folgten bald nach.Schweden nahm das Kontinental-System an ; blofs fürdie Einfuhr des Salzes, an dem es gänzlich Mangelleidet, behielt es sich einige Vergünstigungen vor.Ich gab ihm Pommern zurück.
Wichtiger noch waren die türkischen Angelegen-heiten; sie zogen die Aufmerksamkeit von ganz Europaauf sich. Durch den Kongrefs von Erfurt wurden dieSchwierigkeiten gehobeu, die bisher den Planen derRussen auf die Türkey hatten im Wege stehen kön-nen, und sie verwendeten nun sogleich die ersten Mo-nate des Jahres igo8 au f Zurüstungen zu einem Kriege,den sie, wenn die zu Jafsy eingeleiteten Unterhandlungenihnen den Besitz der Fürstenthümer nicht verschaffensollten, mit allem Nachdrucke zu betreiben gedachten.
Das ottomanische Reich hatte eben erst, zu Endedieses Jahres, furchtbare Erschütterungen auszustehen