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schleunigst eine neutrale Flagge auf, um Getreide unddie übrigen nothwendigsten Lebensmittel dahin zuschaffen, wo Mangel ihm die bedeutendsten Vortheilesicherte. Allein bey unserem Kampfe erschien aufgoo Stunden Küstenland auch nicht ein neutraler Kü-stenfahrer zu unserer Unterstützung; so tyrannischunddrohend war die See-Uebermaclit der Engländer gewor-j den, und so sehr hatten ihre den Neutralen auferlegte,i willkiihrliche Gesetzgebung die kostbarsten Rechte der| Seefreyheit untergraben.
j Nachdem sich Massena einen Monat bey Alenquer,
I im Angesichte der Linien, verweilt hatte, eatschlofs erI sich um die Mitte Novembers, näher gegen Santarem| zu rücken, um für seine Armee die Verproviantirung,
( welche er aus dem Zetei'ö-Thälö bezog, zu erleichtern:
I auch war von hier aus die Vereinigung mit Drouet,der über Celorico oder Castel-Franco eintreffen sollte,
; leichter zu bewerkstelligen. Erst am 26 Dezember fand’ diese Vereinigung bey Leyria Statt. Wellington, seiner| Seits durch La Romana verstärkt, war damals bis Car-: taxo vorgerückt, und die beyden Armeen gruben 6ichum die Wette unter Verschanzungen ein.
Es war ein für uns in der That höchst ungünstigerUmstand, dafs wir durch diese starke Stellung verhin-dert wurden, die Engländer vermittelst eines Kraftstrei-i ches aus ( 1 er Halbinsel zU verjagen; gleichwohl liefs1 diese Lage nicht so sehr viele Kombinationen zu, als| dafs man nicht leicht die passendste hätte herausfindenkönnen. Man wird vielleicht sagen, dafs, nachdemj man einmal von der Unmöglichkeit eines Sturmes hey-nahe überzeugt war, man Wellington auf seine Zu-; fluchts-Schanze hätte beschränken, und ihn vermittelst'einer Halb-Blokade untliätig machen, oder abzieheni\ sollen, um ihn in’s Innere von Spanien zu locken. Allein