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Dritter Band.
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bar, dafs wir Wellington zwey Tage nach unserer Ankunftangreifen, öderes ganz so halten mufsten, wie wir esgethan hahen. Hatten wir Mittel für den Unterhalt von60,000 Mann auf derselben Stelle in diesem verwüste-ten und insurgirten Lande gefunden, so wäre Welling-ton nie aus seinen Linien gekommen, aufser er hättesich eingeschifft, um seiner Thätigkeit auf irgend einemandern Punkte der Halbinsel ein neues Feld zu eröffnen.

Glücklicher war meine Armee in Arragonien. Nachdem über Blacke’s Korps erfochtenen Sie'ge von Santa-Maria, war Suchet im Triumphe nach Saragossa zn-rückgekehrt, wo es ihm vermöge einer weisen Verwal-tung gelang, Ueberflufs und Mannszucht unter seineaus verschiedenen Nationen und neuen Aushebungenbestehenden Truppen zurückzubringen. Er sorgte fürdie richtige Auszahlung des Soldes, sah darauf, dafsdie Soldaten den Einwohnern nicht mehr zur Lastfielen, und brachte es — eine gewifs aufserordentlicheErscheinung — durch sein festes Benehmen und seineGerechtigkeit dahin, dafs jene nämlichen Arragonier,die bey der Vertheidigung von Saragossa so grofseThatkraft und Unbeugsamkeit an den Tag gelegt hat-ten, sich nunmehr unterwarfen. Mit Allem versehen,und in den Stand gesetzt, Zufuhren den Ebro hinabschaf-fen zu lassen, machte er im Stillen Zurüstungen zumAngriffe auf die Festplätze am Unter-Ebro, welcheallein über die Unterwerfung Catalonien’s entscheidenkonnten, als Joseph, der nach Andalusien marschirte,ihm Befehl ertheilte, nach Valencia vorzurücken, umseine Bewegung zu unterstützen; der König rechneteauf Einverständnisse in dieser Stadt, und verkündete,ihre Thore würden sich bey unserer Annäherung öffnen.Die Armee von Arragonien brach in de,n ersten Tagendes März in zvvey Kolonnen, die bey Murviedro wieder