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Dritter Band.
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auszuhungern, verzichten. Die zu gleicher Zeit aufRustschuk und Varna gemachten Versuche führten zukeinem Erfolge.

Kamensky, die Unmöglichkeit zu einer sonstigenUnternehmung erkennend, gerieth auf den Einfall, Rust-schuk mit Sturm zu nehmen • er begab sich mit i;,o0OMann in das Belagerungs-Lager, und liefs seinen Bru-der mit 30,000 Schlagfähigen auf Beobachtung vor demGrofsvezier stehen. Die Berennung von Schumla wurdeaufgehoben.

Der Sturm, oder, um mich richtiger auszudrücken,derLeiternsturm auf Rustschuk, wo auch noch nichteineSpur von einer Bresche war, wurde schlecht angeordnet.(4 August) Fünf Kolonnen stürzten sich zu verschie-denen Malen bis an den Fufs der Escarpe; allein durchdasGcschützfeuer zuGrunde gerichtet, undin den Gräben,selbst in den Flanken angegriffen, zogen sie sich nach ei-nem unnüthigen Verluste von g,cOD Todten und Verwun-deten wieder zurück. Kamensky entschlols sich nun zueinem methodischen Angriffe, und der alberne Vezierblieb, ohne ihn zu 6türen, ruhig in seinem Lager. Eriiberliefs diese Aufgabe dem Seraskier von Sophia, wel-cher ein Korps von p,ooo Mann an der Jautra zusam-menzog, um damit über den linken klügel der Bela-gerer herzufallen.

Auf die Nachricht von seiner Annäherung zog Ka-mensky Alles, was er nur konnte, zusammen, brach beyBatin, den 7 September, auf den Seraskier ein, nahmseine Verschanzungen, und brachte ihm eine vollstän-dige Niederlage bey. Die Einnahme von Sistow warunmittelbare Folge dieses Sieges. Durch eine neue,unter den Befehlen von Suwarof’s Sohne, aus Rufslandangelangte Division verstärkt, glaubte der russischeGeneral, auch das Korps in Servien, das endlich Cla-