| gewesen, über Jurumenha gerade nachAbrantes zu mar-schiren, allein, ich wiederhole es, zu was hätte diefsführen sollen? Wären Hill und La Romana, über-zeugt, dal's, so wie sie es verlangten, Wellington’«ganzes MitteltrelFen sie unterstützen würde, nicht mitüberlegenen Kräften über uns hergefallen ? Das Restewäre gewesen, wenn Soult seine 50,000 Mann bey sichgehabt, und inan dann hätte hoffen dürfen, sein Marschwürde Wellington bestimmen, das rechte Tajo-Uferund die Linien von Tories - Vedras zu verlassen, undeine entscheidende Schlacht gegen die Leyden verei-nigten französischen Armeen in der Gegend von Alem-tejo anzunehmen. War aber ein solches Verfahrenvon Seiten des englischen Generals, dessen Charakterund Ansichten man allgemein kannte, mit Wahrschein-lichkeit anzuuehmen ? Soult tliat demnach besser dar-an, Badajoz zu unterwerfen, als gleich einem DonfQuixotte auf Abentheuer auszugeheu! Mir fällt der| Vorwurf zur Last, dafs dieser Festplatz nicht schon| im Anfänge des Jahres igio genommen, und gleich'damals eine gemeinschaftliche Be wegung unserer bey-,den Armeen ausgeführt wurde, in deren Folge Lissa-| don bombardirt, und der Feind, bevor die Linien von
Torres- Vedras vollendet waren , und wo erst die Skizzei
von Weilington’s System bestand, von beyden zugleichangegrilfen werden konnte.
Im März ißn war die Lage der Dinge ganz an-ders; nur gieng es nicht wohl an, 300 Kanonen ste-hen zu lassen, und Sevilla, Granada, Cordova undMalaga der Regentschaft auszuliefern, um in das Alem-tejische aufzubrechen, ohne die geringste Hoffnung,Wellington dahin locken, und ihm eine entscheidendeSchlacht liefern zu können. Einen der Anzahl nachgleich starken Feind im Besitze des rechten Tajo-