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wirklich schon Statt gefunden. Soult wurde bald ent-täuscht; die ersten Erkundungen meldeten, dafs dieAnglo - Spanier auf den Hohen von Albuera Stand hal-ten zu wollen schienen, und der Marschall, nachdemer ihre Stellung untersucht hatte, schritt rasch zu ih-rem Angriff.
Alles mufste zu diesem Entschlüsse antreiben; manhatte keine Unterstützung zu erwarten, aufser manhätte die Blokade von Cadix aufgehoben, und alleStreitkräfte aus Andalusien zurückberufen; man glaubteaber dagegen, es würden weitere io,cco Mann zu demFeinde stofsen, und es war darum zu tliun, die Schlachtvor dieser Vereinigung zu liefern. Da sich überdiefsin Badajoz keine reichlichen Mundvorräthe befanden,so war man, je schneller man es entsetzte, um so we-niger der Gefahr ausgesetzt, Festung und Besatzungzu verlieren. Der linke Fl ügel des Feindes lehnte sichan das Dorf Albuera , der rechte und das Centrumverlängerten sich über eine Kette von Anhöhen, dievon der den Franzosen zugewendeten Seite ziemlichsteil waren, hinter dem Feinde aber ein unmerklichablaufendes Glacis bildeten, so dafs er sich auf seinerganzen Linie mit Leichtigkeit bewegen konnte. Die-ser Local - Vortheil wurde aber durch den bedeuten-dern Uebelstand aufgehoben, dafs die Schlacht-Linieeine Vdrl ängerung der Strafse nach Olivenza bildete,der einzigen möglichen Rückzugs-Linie für Be'res-ford’s Armee, wenn sie geschlagen wurde. Da dieseStrafse sich in der Höhe des rechten Flügels befand,so wurde der geringste über diesen Flügel errungeneVortheil entscheidend , und mufste das Verderben deslinken und des Ceutrums, welche auf Badajoz gewor-fen worden wären , zur unausbleiblichen Folge haben.Zwar hatten die Engländer nahe an jenem Festplatze