Band 
Dritter Band.
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Salm, viele Todte an Offizieren nnd Soldaten, nndeine grofse Anzahl Verwundeter.

Nachdem die Artillerie die Werlte des Forts zer-stört hatte, wurde den 29 May Nachts gestürmt, und

: zwar, durch einen nicht zu berechnenden Zufall, ge-

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; rade in dem Augenblicke, wo ein Detachement a'us der1 Stadt zur Ablösung der Besatzung des Forts eintraf,j Dieser Umstand brachte, statt die Vertheidigung zui 1 egiinsligen, Verwirrung nnd Unordnung in dieselbe,

I indem sich zu viele Streitende auf einem zu beschränk-ten Baume zusammengedrängt befanden. Das Fortwurde genommen, i§0 Mann kamen dabey um oderstreckten das Gewehr. Nun beschlofs Suchet, seinej Angriffe über Francoli auf die untere Stadt, welche

j zwischen der Hauptfestung und dem befestigten Hafen

1 lag, zu richten, und vermittelst deren Einnahme diej Zufuhren von der See sowohl, als den Rückzug der1 Besatzung abzuschneiden. Die Arbeiten hiezu wurdeni mit groiser Thätigkeit betrieben ; ein zweyter Sturmwurde den 7 Juny auf das Fort Francoli, ein dritter,den ij.ten, auf die Domherrn - Bastey , ein vierter, den2isten, auf das Fort Royal und den übrigen Theil deruntern Stadt ausgeführt. Alle hatten — Dank sey esdem durch so vielen Widerstand immer mehr gestei-' gerten Elfer unserer tapfern Soldaten ■— gleich guten; Erfolg. Wenn der Erfolg vom vorhergehenden Tagei sie nicht so mächtig zur Bestehung der Gefahren desj nächstfolgenden angespornt hätte, so wären sie denStrapatzen der Belagerung und der Übeln Witterung

1 unterlegen. Die Arbeiten waren sehr ermüdend unclgiengen immer fort; ausgesuchte Schützen standen be-ständig in den Trancheen, um auf die Kanoniere der! Festung zu schiefsen; .aber auch die Besatzung unter-, hielt ein ununterbrochenes Feuer auf unsere Batterien :