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Dritter Band.
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se lben PhiJippon, der sich schon bey der ersten Be-lagerung mit Ruhm bedeckt hatte, vertheidigt. In derN acht vom 24 aut den 25 März, wird das Fort Picurina,naichdem es vorher durch eine Alles zerschmetterndeArtillerie Ixschossen worden, im ersten Anfälle genom-men , die zvevte Parallele sogleich gezogen, und diein den nächstfolgenden Tagen errichteten Batterienspielen mit solchem Erfolge, dafs schon am 5 Aprildrey grofse Breschen gangbar sind; der Sturm wirdauf den andern Tag angeordnet. Zwey Divisionensollen sich auf die Breschen stürzen, zwey anderevon der entgegengesetzten und der Schlots - Seite ver-mittelst eines Leiternsturmes angreifen, dessen Zweckmehr darin besteht, die Aufmerksamkeit der Besatzungzu theilen, als die Stadt durch ein so selten gelingen-gendes Mittel zu nehmen.

Die ganze Aufmerksamkeit der Besatzung und desKommandanten sind in der That auf die offene Seitegerichtet; alle Vorbereitungen sind dort mit vieler Ge-schicklichkeit getroffen, und nach zwey mörderischenStürmen sehen sich die Engländer zum Rückzuge ge-nöthigt. Allein durch einen unbegreiflichen Zufall ge-lingt es den Kolonnen, welche die den Breschen ent-gegengesetzte Seite auf Leitern ersteigen sollen, festenFufs auf dem Walle zu fassen, und so auf einemPunkte, den man für unverwundbar hielt, eindrin-geiul verbreiten sie Schrecken unter unseren Tapfern,die sich so eben mit Ruhm bedeckt hatten. Ein har-ter Kampf entsteht, Mann gegen Mann; da aber derFeind schon mit Macht in den Festplatz eingedrungenist, vird es unmöglich, irgend einen Zusammenhangin dii Vertheidigung der zerstreuten Züge der Besa-tzung zu bringen , die sich endlich nach mehrerentheiiveisen. Anstrengungen gezwungen sieht, zu'kapi-