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Dritter Band.
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In dem Augenblicke, wo unsere ganze Kraftanstren-gung gegen Kufsland gerichtet werden sollte, konntemir ein solcher Unfall nur höchst schmerzlich seyn.Zu gutem Glücke wogen Suchet’s Erfolge den Nach-theil bey Weitem auf, und ich schmeichelte mir im-mer, dafs ich, des Feindes im Osten von Spanien ent-ledigt und Sieger im Norden von Europa, mir volleGenugthuung würde verschaffen können, wenn ich der-einst alle unsereMittel zur Führung eines entscheiden-den Schlages gegen die auf der Halbinsel befindlichenEngländer auf einen Punkt zusammenbrächte.

Die Meynung vieler geschickten Männer geht da-hin, dafs ich besser daran gethan hätte , auf die Wieder-eroberung der von Wellington genommenen Festplätzeund auf auf seinq Vertreibung aus der Halbinsel aus-zugehen, als an die Expedition nach Rufsland zu den-ken. Später werde ich die Gründe anführen, die michzu der letzteren bewogen.

Die in der zweyten Hälfte des Jahres igtI stattge-habten Ereignisse waren ebenfalls nicht von der Be-schaffenheit, um mich so grofse Vortheile, als ich mirsie anfänglich versprochen hatte, von dieser Diversionhoffen zu lassen; mir war die berühmte römische Ma-xime, nicht zwey Kriege auf einmal zu un-ternehmen, wohl bekannt. Wenn der Krieg in Spa-nien die Hälfte meiner Armeen beschäftigte, so nahmder Krieg in der Türkey den Russen ebenfalls 100,000Mann weg; 25,000 seiner Truppen führten in Georgienund Abassien kleinen Krieg gegen die Perser und denBassa von Erzerum; ungefähr eben so viel mufste es,nach meiner Voraussetzung, in Finnland, zu dessenSchutze, stehen haben. Wiewohl auch in der Moldaudie Dinge im Laufe des Jahres 1811 eine unerwarteteWendung nehmen, und meine Berechnungen sich nach