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würdig sind, so darf man doch auch diese nicht Erse-hen: sie bilden eine Reihe, die von Epoche zu Epoche merk-würdiger geworden ist.
Die ersten von ihnen, in sofem sie nicht etwa durchHerkunft oder Kriegsglück fähig wurden, selber nach derKrone zu greifen, konnten nicht anders als zu Grundegehen: sie bekämpften eine Gewalt, die durch ihren Berufnach innen, wie nach außen, unter so vielen mächtig an-dringenden barbarischen Feinden, stark sein mußte; dochhat die Nation ihrer nicht vergessen. Besonders ist ihrEiner im Gedächtniß geblieben, Herzog Ernst von Schwa-ben, der es der Gnade des Kaisers vorzog, dem Freundedie Treue zu halten, und da er darüber von Fürsten undBischöfen aus der Gemeinschaft der Kirche und dem Frie-den des Reiches gestoßen wurde, in Waldeswildniß zu-rückwich, und hier, als er sich übermannt sah, mit Absichtden Tod suchte.
Es kamen jedoch Zeiten, wo Männer seiner Art, inder sich erhebenden Landeshoheit, welche tiefe Wurzelnin der Nation hatte, eine neue Bedeutung und vor allen:einen unüberwindlichen Rückhalt gewannen.
Am meisten bezeichnet Heinrich der Löwe diese Wen-dung der deutschen Geschichte. Daß er sich mit dem Kai-ser in einen Wettstreit der Gewalt und des Ansehns ein-ließ, kam doch hauptsächlich nur dem Papste und den Lom-barden zu Gute; indem er aber später sich entschloß, zusein was er von Geburt war, ein deutscher Landesfürst,