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Erster Band.
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geistlichen Güter zur Begründung der Tcrritorialmacht bei-getragen, so sieht man wohl, was es zu sagen hatte, daßsetzt die Rückgabe dieser Stifter durch die kaiserliche Ge-walt geboten ward.

Aus den wiedergewonnenen Einkünften sollte eine großeUniversität in Norddeutschland errichtet werden, unter derLeitung der Jesuiten, um auch die Doktrinen auszurotten,auf welchen die damals gebildeten Zustände beruhten.'

Eben in unmittelbarer Nähe der Marken traten Reprä-sentanten der veränderten Ncichsgcwalt, wie der kaiserlicheGeneral in Mcklcnburg, so in dem bisher mit der Markin Verbindung gehaltenen Hochstift Magdeburg ein östrei-chischer Prinz als Inhaber des Erzbisthums auf. Aberschon forderte man auch die brandcnburgischcn Stifter zu-rück, nicht allein sie selbst, sondern zugleich die davon seiteinem halben Jahrhundert gezogenen Einkünfte. Unterdiesem Gesichtspunkte sah man auch das Herzogthum Preu-ßen an: man sagte laut, es sei ein Kirchcngut und müssezurückgegeben werden.

Solchen Absichten mit Erfolg und Nachdruck entge-genzutreten, war die damalige brandenburgische Regierungnicht fähig. In Zeiten wo der für die Menschen wirk-

1. Verzeichnis der Abteien, Stifter und Klöster, welche im ober-und niedersächsischcn Kreise durch die Commissarien renovirt worden(bei Mailath Geschichte von Östreich UI, 168), weist deren mehrals 120 »ach, ohne der Biöthümer und Erzbisthümcr zu gedenken.Diese Commissarien schlugen die Gründung der Universität vor, etwain Goslar, Hamcln oder Ncrdhausen — ungefähr in den Bezirkenvon Göttingcn und Halle. 474.

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