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freit, und ohne die Offenbarung zu bekämpfen, die wohl-begründeten Ansprüche der Vernunft gerettet, SamuelPufendorf, mit dem würdigsten Auftrag betraut, den erihm geben konnte, die Geschichte seines Vaters mit furcht-loser Wahrheitsliebe zu schreiben.
In die literarische Bewegung der Zeit, in der sichdie allgemeinen Überzeugungen umgestalteten, griff nochum vieles mehr Christian Thomasius ein. Jene Grund-sätze des Staatsrechts wandte er auch auf das Kirchen-rccht an. Ein unermeßlicher Unterschied ist es doch, wennman früher die Kirchengewalt als die Vollzieherin derreinen Lehre, nach der von den Theologen gegebenen Ent-scheidung betrachtet hatte, und er dagegen ihr Amt nurdarin sah, daß keine Streitigkeit zwischen ihnen den äuße-ren Frieden störe. Er kam damit den Toleranzbestrcbun-gen zu Hülfe, die hier zunächst zwischen den beiden pro-testantischen Parteien eine Nothwendigkeit waren, und in de-ren Durchführung Friedrich I seinen Ruhm setzte.' Über-haupt ist Thomasius einer der wirksamsten Professoren ge-wesen, die je auf einer deutschen Universität gelehrt haben,nicht sowohl allemal durch den Sachinhalt seiner Vortrüge,als durch die Methode, das Wesentliche, Wisscnswürdigezu ergreifen. Man begegnet in den Vorreden und De-dikationen von Büchern der mannichfaltigsten Art dank-
1. Bericht des Pater Vota: >1 rcxv.imc »i pe»uL<Ieva e xlo-
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