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welche nicht nur die ausländischen verdrängten, sondernauch selber Eingang in fremde Länder fanden; bald zeigtesich mehr ein Mangel, als ein Überfluß an Wolle; dasLagerhaus, so nannte man das Institut, beschäftigte tau-fende von fleißigen Händen in Berlin, und im ganzenLande.'
Wie sehr es auch den angenommenen Meinungenentgegenläuft, so dürfen wir dennoch aussprcchcn, daß dieAufstellung einer ansehnlichen Armee zugleich dem Gewerbeund dem Aufkommen der Städte auf dieser Stufe ihresDaseins zum Nutzen gereichte.
Ohne die Garnisonen wäre an den Ertrag der Ver-brauchssteuer, auf dem das ganze Finanzsystcm beruhte,nicht zu denken gewesen.
Friedrich Wilhelm ließ dieselbe in der Hauptsache wieer sie fand, erhöhte aber den Steuersatz der ausländi-schen Waaren zum Bestem der inländischen Fabrikate. Erwar hier zu Lande der erste, der Schutzzoll und Accisc indie enge Verbindung brachte, in der sie hernach geblie-ben sind. Er bekannte sich zu dem Grundsatz, das ebensei der Stein der Weisen, daß man das Geld im eignenLande zurückhalte.
Eben so wenig würden, ohne den durch die Armeegesteigerten Verbrauch von Lebensrnitteln, die Bauern ihreContribution haben bezahlen können.
Dem Sinne Friedrich Wilhelms widersprach die Na-
1. König Berlin IV, 1, 23. 2, 185.