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Erster Band.
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östlichen Grenzen hinrichteten. Im Westen waren dieGegenden eingenommen, wo zwischen Spaniern nnd Hol-ländern so oft wegen des religiösen, zwischen Östreichund Frankreich so oft wegen des politischen Übergewichtsgeschlagen worden war; es mußte als ein allgemeinerGewinn angesehen werden, daß die deutschen und prote-stantischen Interessen einen sicheren Rückhalt an einerkräftigen und auf ihr Anrecht eifersüchtigen Regierungfanden.' Die Grundlage der Macht bildeten doch aberdie mittleren Länder, an Elbe und Oder, die sich lang-sam, aber unter dieser sorgsamen Verwaltung sicher ausder Verödung des dreißigjährigen Krieges erhoben. Aufdiese hauptsächlich war das militärisch-administrative Sy-stem gegründet, das dem Ganzen Einheit und Gleichar-tigkeit verlieh. Die territoriale Unabhängigkeit eines deut-schen Fürstcnthums war darin auf das schärfste ausge-prägt; schon um sich durchzusetzen mußte sie einen eigen-thümlich-schroffen Charakter annehmen.

So wahr es ist, daß an die Erhebung derselben nichtzu denken gewesen wäre ohne den Protestantismus, unddaß der protestantische Name dadurch zu neuem Ansetzngelangte, so war doch der Zweck und Sinn ihres Daseinsmit nichte» konfessioneller Natur. Der erste deutsche Fürst,von welchem wir wissen daß er das Aufkommen der bran-dcnburgisch-preußischen Macht mit Freude begrüßte, ist

1. Der alte Marpergcr schon wendet das Wort von CurtiuS dar-auf an! uaa IIIZNU orieMLn,, »Ucra occiilomom Irnxit.