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Erster Band.
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bestimmten Plätze aufgenommen worden, war der Tra-ktat von Scvilla «»vollzogen, die spanische Regierungfühlte sich dadurch wenig gebunden, und ließ die Eng-länder fortwährend ihre Verstimmung empfinden. Den kai-serlichen Hof zur Einwilligung zu vermögen, gab es aber,wie die Dinge standen, kein anderes Mittel, als daßman ihm in der Angelegenheit, die ihm am meisten amHerzen lag, der Festsetzung der Erbfolge die Hände bot.Das hatte jetzt weniger Schwierigkeiten als früher, daan die spanischen Vermählungen nicht mehr zu denkenwar, und es erschien sogar wünschenswttrdig, weil sicham französischen Hofe immer deutlicher sehr einseitigePläne in Bezug darauf hervorthaten. Und so zeigte sichEngland zu diesen: Schritte bereit, wofern Östreich dieauf der andern Seite nöthigen Concessionen gewährenwollte: wozu sich dies sofort verstand. Am 16März 1731ward ein neuer Vertrag zu Wien geschlossen, in wel-chem England sich zur Garantie der östreichischen Erb-folgeordnung anheischig machte, Östreich dagegen die Auf-nahme der Garnisonen in jene Plätze bewilligte, und zu-gleich die Compagnie von Oftende, deren Aufrichtung sogroße Bewegungen veranlaßt, definitiv fallen ließ.' PrinzEugen fühlte sich in hohem Grade zufrieden. Er meinte,daß man nun auch die spanischen Truppen ohne Weite-res aufnehmen und dadurch den Tractat zu unzweifel-

1. Urkunde bei Dumont Lupplewem III, 2, 288. ^ctu» coocurremise oräianm xenerslium sü trsclstum Vicnnemscm il). 291.