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Erster Band.
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man bei jenen seckendorfischen Verhandlungen erregt unddurch den geheimen Vertrag von 1728 zu politischer Gel-tung erhoben hatte. Der Widerstreit trat bereits sehr entschie-den hervor: der König war entschlossen, wider jede Ver-hinderung seiner Besitznahme mit gewafsneter Macht an-zugehen: der Kaiser verband sich mit den Franzosen, einesolche Besitznahme nicht zu gestatten, und suchte sich schonin voraus wider die möglichen Nachtheile eines Kriegessicher zu stellen.

Es scheint beinahe, ruft der König aus, als habeman in Wien Treue und Glauben, wenigstens in Bezugauf uns, gänzlich bei Seite gesetzt; man will nach derLehre Macchiavclls nicht halbwegs böse sein, sondern ganzund gar; aber vielleicht kommt einmal eine Zeit wo derKaiser bereuen wird, daß er seinen besten Freund so em-pfindlich beleidigt, und Andern aufopfert.

Es war nicht anders: gegen das Ende seiner Tagemußte.er noch einmal eine neue Wendung der Politikversuchen. Auf allen Seiten zurückgestoßen, von demKaiser mit französischen Waffen bedroht, entschloß er sich,denn ein anderer Ausweg blieb ihm nicht übrig, sich ebenan Frankreich zu wenden.

Und was man bei dem anscheinend so engen Ver-hältniß zwischen Frankreich und Östreich kaum hätte er-warten sollen, auf die ersten preußischen Eröffnungen ant-wortete der Cardinalminister auf eine überaus entgegen-kommende Weise. Indem er scheinbar noch Schritte that,