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Erster Band.
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einigen konnten.' Viel zu stark war die Monarchie, alsdaß der Adel derselben in die allgemeine Regierung hätteeinreden können: seine Wirksamkeit war auf den Kreis derihm eigenthümlich zustehenden Rechte beschränkt.

Auch bei dieser Lage der Ritterschaften aber mußte überdas jetzige Vorhaben des Königs mit ihnen unterhan-delt werden. Bei der ersten Kunde davon erhob sich dieBesorgniß, als wolle er den althergebrachten Vorrangdes Adels aufheben, — denn wie solle bei freiem Verftt-gungsrechte das Ansehen der Familien sich erhalten; alleAnsprüche der zu gesammter Hand Belehnten würden ver-nichtet werden; es scheine als wolle man den Adel zu einemcontribuablen Stande machen, ihn Bürgern und Bauerngleich stellen. Wäre die Ritterschaft sofort zusammenberufen,der Antrag ihr in seiner ersten schroffen Gestalt vorgelegtworden, so würden sie ihn unfehlbar verworfen haben.

Nun befolgte man aber damals noch die der Ein-

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1. Z. B. haben sie damals die Einführung von gleichem Maaßund Gewicht beantragt, und der König hat sie aufgefordert, ihmdarüber einen Entwurf zu machen. Aber sie konnten sich nicht ver-einigen, ob das Brandenburger oder das Berliner Maaß zu Grundezu legen sei; die Edelleute zogen das erste, die Bürger das zweitevor: sie mußten die Sache dem Könige überlassen, der dann imSinne der Städte entschied. Die früheren Äußerungen des Königslauteten: "Was aber die allegirten Receffe und in -pecie den 6«»nno 1K53 anbelanget, da können S. K. Mt , welche nichts was sienicht königl. nnd unverbrüchlich zu halten gedenken, jemahlen verspre-chen wollen, zu Konfirmation solcher Receffe sich nicht so schlechter-dings erklären, sie seien dann zuvörderst genau und gründlich infor-miret, ob und in wie weit solche Receffe auf die jetzige Zeit annochapplicable, und ob nicht ein und anderes so zu des Landes weiteren,Flor und Anwuchs dienen könnte darin zu verändern und zu verbes-sern sei."