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Erster Band.
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in der That aber finden wir sie in fortwährendem An-wachsen begriffen.

In der Churmark stiegen z. B. die Kriegsgefälle,welche 1728 sich auf 669544 Thlr. belaufen, 1737 auf771545, also um etwas über 100000 Thlr. Fragenwir näher nach, worauf dies beruht, so war es nicht dieContribution, welche auf immer festgesetzt blieb, noch auchLicent oder Kriegsmetze, welche letztere kaum um 1000 Thlr.zunahm; die ganze Erhöhung beruht auf der BerlinerZiese, welche um 15000 Thlr., und hauptsächlich derAccise selbst, die von 365000 auf 450000 Thlr. gestie-gen ist. Das Ansteigen der Verbrauchssteuer beruht aufdem Fortgang der städtischen Bevölkerung und des städti-schen Lebens.

Eben so war es im Allgemeinen in Preußen. DieErträge der Accise und Trankstcuer schwankten nach demErgebniß der Ernte, dem besseren oder schlechteren Ein-schnitt; doch waren sie im Steigen begriffen. Im Jahr

1727 trug in den kleinen Städten die Accise 78000,die Tranksteuer 22000 Thlr.; im Jahre 1733 jene 105000,diese 42000. In Königsberg trug die Accise im Jahre

1728 wenig über 100000 Thlr., im Jahr 1736, wel-ches freilich wegen der Anwesenheit des Königs Stanis-laus und seiner Polen besonders ergiebig ausgefallen,140000, aber auch in den übrigen immer ungefähr130000 Thlr.»

1. 1726: 1040M; 1732: 119500; 1733: 125298; 1736:141089; 1737: 132928; 1738: 128955.