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als man erwartete. Zugleich aber hatte Friedrich Wil-helm zehn wohlgclegene Marktflecken und Kirchdörfer mitStadtrechtcn und Magistratspersonen versehen, wo mandas gewonnene Getreide vertrieb, oder das aufgezogeneVieh mit den polnischen Grenznachbarn austauschte; woman auch auf die churmärkische Weise in Wollen-Ma-nufakturen arbeitete, die Beamten für Regierung undRechtspflege ihren Sitz nahmen und kleine Garnisoneneinlagerten. Auch Hiebei stand Leopold von Dessau demKönig zur Seite. Von Friedrich Wilhelm aufgefordert, hater einen ansehnlichen Theil der wüsten Ländereien er-worben, mit Colonisten von der mittlern Elbe her be-setzt; zum Bau des prächtigen Schlosses, das er in Bu-baincn errichten ließ, schickte er die Handwerker aus sei-nem Erblande. So erhob sich hier an den Grenzen dergermanischen Welt eine neue Schöpfung. „ Die Erde istwieder angebaut," sagt der Kronprinz in einem Briefevon 1739, „das Land bevölkert; wir haben mehr Städteals jemals früher, und der Handel kommt in Blüthe; derKönig hat es weder an eigener Mühe noch an dem wasAndere antreiben kann fehlen lassen; keinen Aufwand hater gespart: Hunderttausende denkender Wesen verdankenihm ihr Dasein oder ihr Glück." '
Auch noch andere Agriculturunternehmungen hat der
1. xour assurer I» vie ct le boulieur » un rlcrolinillion ck'Ltrespcnsanl, (all Voltaire Inslcrlionrx 27 äuillet Oeuvres <Ie VollsireI.UI, 631); es war wohl erlaubt, den Ausdruck der Wahrheit etwasnäher zu bringen.