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wieder mit eigener Anstrengung zu Hülfe kam. VieleMillionen von Mauersteinen, zuweilen auch Kalk undHolzwaaren sind den Andauern geliefert worden.'
Zu gleicher Zeit wurde Potsdam um drei Viercheileseines früheren Umfanges erweitert; ganze Wälder wur-den in die tiefen Moräste getrieben, um die Quarrö'sdarauf zu errichten, worin die Soldaten des großen Re-giments Wohnung finden sollten; Häuser von derselbenHöhe und Form, und Farbe; jede Abwechselung wäregleichsam Willkühr gewesen, da der König allein bauteund überall dasselbe Bedürfniß obwaltete. Dort in derKirche, welche er für die Garnison erreichtcte, ließ er einGewölbe mit Marmor auslegen, darin er selber begrabensein wollte; in der Mitte seiner militärischen Stiftung,nicht bei seinen Altvordern im Dome zu Berlin.
Im Jahre 1736 beliefen sich die Baugelder auf nahean vicrtehalbhunderttausend Thaler.
Zunächst zum äußeren Glanz, aber doch mit der Rück-sicht daß in dringenden Fällen auch ein anderer Gebrauchdavon gemacht werden könne, schaffte man gediegenes Sil-ber an: Tische, Spiegelrahmcn, Blakers; dann und wannerscheinen noch in uralter Weise Augsburger Goldschmiededabei thätig; zwischen 1729 und 1732 hat man 600000Thaler darauf gewendet.
1- Die Nicolaische Bibliothek enthält „des gewesenen Bauadju-tanten Herrn Thosen handschriftliche Nachrichten" die hierüber vieleeinzelne Nachweisungcn geben.