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dem Positiven und Eigentlich-christlichen abgewandte Rich-tung verfolgt, — bis die Jrreligion einmal die Staats-gewalt erobert und eine große Nation in dem Tempelder Vernunft angebetet hat.
Aber die Welt konnte nicht ertragen, von dem Gött-lichen zu veröden. Das neunzehnte Jahrhundert kehrtezu den Lebensquellen um, an welchen die früheren Zei-ten sich genährt hatten; es kam selbst auf das Confessio-nelle zurück, welches nun einmal die Form für die po-sitive Religion geworden. Welch ein Mißverftändniß je-doch, darum den alten Hader, aus dem man so ebenhatte entkommen wollen, oder den Anspruch auf hierarchi-sche Alleinherrschaft zu erneuern! Die aus der Lage derDinge entspringende Forderung ist vielmehr, das Positivezu einem allgemein Gültigen zu entwickeln, worin sich alleParteien vereinigen könnten, und indeß das in jeder in-wohnende Wahre eine an der andern anzuerkennen.
In den Zeiten nun, in welche die Jugend Friedrichsfiel, begann jene Richtung nach der Naturseite hin, welchedem achtzehnten Jahrhundert ihren Charakter gegeben hat,und man kann sagen, daß alles geschehen war, um ihnzur Theilnahme an derselben vorzubereiten. In den frü-hesten Lebensjahren war er überfüllt worden mit Reli-gionsübung in der strengen Form eines auch hier gleich-sam militärischen Gebotes. Der Tiefsinn und das gei-stig Befreiende der großen Lehren, an denen sich die Ge-schichte der Menschheit auferbaut hat, war ihm in einer