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in dem kirchlichen Pomp der früheren Jahrhunderte em-pfing, dessen Macht im Reiche mit der Erhaltung derhierarchischen Institutionen auf das genaueste zusammen-hing, war darauf angewiesen; die Gewalt des WienerHofes in sich selbst konnte ohne diesen kirchlich-katholi-schen Bestandtheil kaum gedacht werden. So hatte sichdie königliche Macht in Frankreich seit den religiösen Bür-gerkriegen, in denen die Hugenotten unterlagen, und be-sonders seit der letzten Verfolgung und Verjagung der-selben, mit den Ideen der Alleinherrschaft des Katholicismusbis in die innersten Fasern durchdrungen. Dagegen warin England zwar verlangst ein Duldungsact verkündigtworden, aber nur zu Gunsten der diffentircnden Prote-stanten, nicht der Katholiken die durch den heftigen An-griff, den sie unter Jacob II auf die Freiheiten des Lan-des unternommen, sich eine Ausschließung von allen öf-fentlichen Ämtern zugezogen hatten. Den besonderstenAnblick bot in der Nachbarschaft ein altprvtestantischesLand dar, wo jetzt die Hinneigung zum Katholicismuseher einen Anspruch gewährte. Den König von Polen,Churfürsten von Sachsen umgab ein Gewissensrath —nicht ohne einen eifrigen Beichtvater — welcher Zweckeder Bekehrung in die Landcsverwaltung brachte, so wie indie Politik: es galt als eine Empfehlung, wenn man sichvon der Landesreligion abwandte und der Religion desHofes zugesellte.