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Zweiter Band.
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Es könnte scheinen, als sei es zu viel gesagt, daßein allgemeiner Krieg bevorstehe, denn wie dann, wennÖstreich sich mit Frankreich verständigte? Er wäre dochauch dann unendlich schwer zu vermeiden gewesen, da dieFeindseligkeit zwischen Spanien und England bereits aus-gebrochen, und Frankreich tractatenmäßig verpflichtet, sowie zu dem eigenen Vortheil sehr bereit war, sich sür Spa-nien zu erklären. Die Parteien konnten wechseln, aberein Zusammentreffen derselben, auch in Deutschland, ließsich bei der Lage der Dinge nicht vermeiden.

Am 12 November bemerkt der König gegen seinenGesandten in Wien, daß der dortige Hof keine andereWahl haben werde, als sich entweder in die Hände vonFrankreich oder von Preußen zu werfen. Weder daseine noch das andere werde ohne Opfer möglich sein.Wollte man in Wien es vorziehen, sich mit Frankreichzu vertragen, und demselben einen Theil der Niederlandeüberlassen, so werde man sich dadurch mit den Seemäch-ten entzweien; in einer solchen Verbindung liege über-haupt eine Gefahr für die allgemeine Freiheit welcheEuropa nicht dulden dürfe.

In diesem Sinne hat sich denn der Gesandte Borckein Wien auch ausgesprochen. Er findet, dem Großherzog undseiner Gemahlin erscheine Preußen als die einzige Machtwelche sie aus ihrer Gefahr retten könne. Die Mini-ster fordert er auf, was zu thun sei, bald zu thun, und