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man betrachte ihre Reihe, von jenem Zuge Carls VIIInach Neapel bis zu dem Anfall Carl Gustavs auf Dä-nemark, Ludwigs XIV auf Holland, denen noch andereähnliche folgten: zuletzt war immer dem einheimischen Wi-derstände die Theilnahme der europäischen Mächte zu Hülfegekommen. Zu wirklichen Gebietserweiterungen hat esmeistens ganz anderer Dinge, eines allgemeinen Einver-ständnisses, oder eines Übergewichtes über alle anderen> bedurft.
Hätte Friedrich alle die Gewalten gekannt, die er gegensich in Bewegung setzen sollte, wäre er älter und welter-fahrener gewesen, man darf zweifeln, ob er nicht so gutwie seine Altvorderen angestanden haben würde, den gro-ßen Schritt zu thun.
Aber dieser war nun geschehen, der Würfel einmalgefallen, der alte Rechtsanspruch fürs erste siegreich auf-gestellt; er mußte ihn behaupten oder er durfte sich nichtschmeicheln, sich auch nur in der Stellung zu erhalten,die er von seinem Vater überkommen hatte.
Ich will den Krieg darstellen, der sich nun eröffnete;den Widerstreit der Kräfte, die in demselben mit einan-der zusammentrafen. Es ist aber nicht ein Krieg zwi-schen den beiden deutschen Staaten allein; — wie hättenicht ganz Europa daran Theil nehmen sollen, wenn nochein Land zu dem höchsten Range unter den Mächten auf-strebte? Und überdies brach noch eine andere Bewegungaus, welche zuweilen alles in Frage zu stellen schien.