Ausbruch des östreichischen Erbfolgekrieges.
Seit dem Tage, wo Richelieu den Entschluß gefaßthatte, mit den Kräften nicht allein von Frankreich, son-dern der Verbündeten die es zu gewinnen vermöge, demHaufe Bourbon das Übergewicht über das Haus Öst-reich in der Welt zu verschaffen, waren noch nie Um-stände eingetreten, welche zu voller Erreichung diesesZweckes günstiger gewesen wären.
Im Sommer 1741 brauchten die Bourbonen schon nichtmehr ihre Augen mit so vieler Besorgniß nach Südamerikazu richten. In Folge der oben erwähnten Beschlüsse hat-ten zwar die Engländer eine Flotte von mehr als 30 Linien-schiffen bei Jamaica versammelt, nicht ohne eine ansehn-liche Landmacht, und alsdann im März 1741 einen An-griff auf Carthagena unternommen, dessen Besitz ihremHandel unendlich zu Statten gekommen sein würde. Aberindeß hatten auch die Spanier, von dieser Absicht zeitigunterrichtet, die natürliche Stärke dieses Platzes durchgute Anstalten vermehrt; einer ihrer besten Offiziere, derden Alten nacheiferte, der Vicekönig Eslava leitete die