Band 
Dritter Band.
Seite
25
JPEG-Download
 

25

ral weder denen die von Cadiz kamen, in der Meerenge,noch dem vereinigten Geschwader, das von Barcellona aus-lief, Widerstand entgegensetzte. Das ganze alte Mißtrauengegen Walpoles Abhängigkeit von den bourbonischen Hö-fen erwachte: man hielt ihn für fähig, nicht allein Parmaan einen Prinzen, sondern sogar Gibraltar an den Königvon Spanien aufzugeben.

Und diese Stimmung hatte um so mehr zu bedeuten,da in dem Sommer 1741 eben unter diesen Eindrückenneue Wahlen vorgenommen wurden. Gleich in den erstenSitzungen des wieder zusammengetretenen Parlaments ver-lor Sir Robert, so zu sagen, das Schlachtfeld. Der Ad-dreßentwurf, den einer seiner Anhänger dem Unterhausvorlegte, sollte einen Dank an den König für die Sorg-falt, die er in der Führung des spanischen Krieges be-wiesen, enthalten'; aber die öffentliche Überzeugung warim Gegentheil, daß dieser Krieg nicht mit der erforderli-chen Anstrengung und Vorsicht geführt worden sei. Esbedurfte nur einer einzigen Rede eines nicht einmal her-vorragenden Mitgliedes, Philipp Gybbon, die aber männ-lich, fest und durchgreifend lautete, so ward der Mi-nister inne, daß er mit dieser Danksagung, die ihm sel-ber gegolten hätte, nicht durchdrungen werde, und ohnelange Widerrede ließ er sie fallen. ^ Da die vornchm-

1. w II. M. sor Ins cars in ,I>o p,o-

secution »k Nie vgr .-»Asinst Zpaia. Hansard XII, 291.

2. 8 Dez. 1741. Aus den Briefen des Sohnes, Horace Wal-