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Entwürfen zu bcthciligcn, so konnten sie sogar zum Mit-tel der Feindseligkeit dienen.
Hätte der Kaiser die Einleitungen bloß dem Königvon Preußen anheimgegeben, so würde das Geheimnißbeobachtet, und sein Name geschont worden sein. Aberdie pfälzischen Minister ließen sich unvorsichtiger Weisebewegen, ihre Entwürfe in ziemlicher Ausführlichkeit undmit mancherlei neuen Modifikationen denen vorzulegen,die kein Bedenken trugen sie anderweit mitzutheilen.Schien es doch Manchen, als habe man sie ihnen ab-sichtlich abgelockt, um sie zu veröffentlichen. So wienun aber der östreichische Hof eine einigermaßen offi-zielle Kunde erlangt hatte, erhob er sich mit der ge-wohnten, auch hier orthodorcn Heftigkeit dagegen. DerFrankfurter Hos, heißt es in einer schon im März 1743verbreiteten Schrift, sei eben so gewaltsam gegen Ge-ringere, als er gegen Stärkere sich leicht wegwerfe; er-hübe nur „seine ungerechte Anständigkeit" vor Augen;um ein bäurisches Königreich zu errichten, wolle erdie Reichsunmittelbaren zu Landsassen machen, die mei-sten Glieder des schwäbischen und fränkischen Kreisesunterdrücken, und namentlich die angesehensten geist-lichen Stände vernichten; auch die Königin sehe wohl,daß sie eins und das andere erlangen könnte, aber siewolle ihr Gewissen nicht mit Einziehung geistlicher Stif-tungen beschweren. Man kann denken, welche Aufregungdieser Erlaß sowohl im Reiche wie in allen Stiftern und