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Dritter Band.
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der Übermacht der englischen Marine an den italieni-schen Küsten, zur See nach Frankreich gegangen sei. Erward dort absichtlich nicht bei Hofe empfangen; den Kö-nig Ludwig XV bekam er nicht zu sehen; in tiefer Ver-borgenheit mußte er in Gravelines verweilen, und sichfürs erste begnügen, die Kreidefelsen Albions aus derFerne zu erblicken. * Man hat später erfahren, daß eineAnzahl englischer und eine noch größere schottischer Ja-cobiten mit dem französischen Hofe in Verbindung getre-ten war, und diesen Versuch hervorgerufen hatte. DasHaus Hannover fühlte sich nicht so sicher auf dem eng-lischen Throne, daß es nicht hierüber wirklich in einigeBesorgniß gerathen wäre.

Man erstaunt wenn man sich der mannigfaltigen Pro-jekte erinnert, die diese Zeit gebar. — Bald steht dasÜbergewicht von Frankreich in Europa, die TrennungBöhmens von Ostreich, bald die Errichtung eines neuenKönigreiches Baiern und die Umwandlung des deutschenReiches durch eine große Säkularisation, bald die Her-stellung des Hauses Ostreich in Neapel und Sicilien, El-saß und Lothringen, bald die Wiedereinsetzung der Stuartsauf den englischen Thron in Aussicht. Die Entwürfe des17 und des 19 Jahrhunderts berühren einander.

In dieser Zeit nun, in welcher ein neuer Eifer überFrankreich gekommen war, in allen Seehäfen und zuLande auf das eifrigste gerüstet, von einer Änderung des

1. Lord Mahon: Ilisloi^' ol Loxlanä vol. II.