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Gebieten allenthalben zurückgedrängt war; in allen Kir-chen ward'dafür ein Tedeum gehalten; — allein Nie-mand konnte bezweifeln, daß für das nächste Jahr einharter und heftiger Kampf bevorstehe.
Beim Vorrücken der östreichischen Truppen war ein Pa-tent der Königin verbreitet worden, worin sie es dem Kö-nig zum Verbrechen machte, daß er die Hauptverfassungdes Landes umgestoßen, und es namentlich durch die Ein-führung der Cantonverfassung (die sie jedoch später nach-geahmt hat) in eine ewige Sklaverei versetzt habe. Durchden Krieg, den er abermals angefangen, habe er sie berech-tigt, das ihr Entrissene von ihm zurückzufordern; es scheine,als wolle der Herr der Heerschaaren das Blatt wendenund ihre Erbhcrzogthümer Ober- und Niederschlesien undder Grafschaft Glatz getreue Unterthanen unter die Be-herrschung zurückführen, unter die sie nach göttlichem undmenschlichem Rechte gehören.
Der König hielt doch für rathsam, darauf zu ant-worten. Er erinnerte die Einwohner an den schlechtenHaushalt der früheren Regierung, wie sie das Land an Je-den, der ihr Geld vorschießen wollen, verpfändet, die Schwä-cheren nicht gegen die Mächtigeren geschützt, die Evan-gelischen gedrückt und bedrängt habe; dagegen habe erbeiderlei Religionsverwandten gleichen Schutz gewährt,die Ehrenstellcn und Ämter ohne Rücksicht auf das Be-kenntniß vertheilt, und sich bemüht, den unzähligen Miß-bräuchen abzuhelfen, eine gute Ordnung einzuführen, einem
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