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Dritter Band.
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seinem Lehnstuhl sitzen gefunden.' Er leidet furchtbar,ruft Eichel einmal aus, ich besorge, er wird unterliegen.

Doch waren dies bloß vorübergehende Stimmungen,welche die Thätigkeit des Herrschers keinen Augenblickunterbrachen.

Friedrich hatte am 13 September sein Lager bei Se-monitz verlassen, und seinen Rückweg durch die Vorge-birge der Sudeten genommen, nicht ohne mannichfaltigeSchwierigkeiten, die hauptsächlich aus dem Mangel anLebensmitteln entsprangen. Ich bin es nicht, sagte ereinmal, der hier commandirt; Mehl und Fourage be-herrschen uns. Dumoulin war nach Schatzlar, Lehwaldnach Trautenau vorausgeschickt; er selbst hatte, jedoch inder Absicht jenen bald zu folgen, sein Lager bei Stau-den; genommen; das Heer, das um ihn war, betrug nichtmehr als 19000 Mann; er glaubte, wie bisher so auchferner nur mit den leichten Truppen „des ewigen Na-dasdy", wie er ihn bezeichnet, zu thun zu haben.

Schon waren aber die Befehle der Königin bei demPrinzen eingelaufen; um dessen Bedachtsamkeit zu beflü-geln, war der feurige Lobkowitz in dem Lager angelangt;sie wollten eine Schlacht liefern, und eben Nadasdy faßtedazu einen Gedanken, der den König in die äußerste Ge-fahr brachte.

Friedrich befand sich in der Mitte zwischen dem obern

1. Daus alle vra'ie consterostiori sur an svenir, gu'il voll

°n noi,-. Eichel, 27 Aug.: Das Blut stehe ihm in den Adern stille,wenn er die Hasards conflderire, in die der König gerathen könne.