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Dritter Band.
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mals in aller Form garantirt hatte. Sie hielt sich so-gar für berechtigt, eine solche Unternehmung dadurch zuunterstützen, daß sie Sachsen gegen jede deshalb erfol-gende Feindseligkeit in Schutz zu nehmen versprach; sieließ das den König von Preußen wissen, und zwar inAusdrücken, die noch weiter gedeutet werden konnten.Dabei aber war sie doch nicht der Meinung, diese Liniezu überschreiten, einen Angriff auf die altpreußischen Lande,wie er jetzt im Plane war, zu billigen. Den Tractat vonWarschau wollte sie ausführen lassen; sie wiederholte, wenndas sächsische Heer dem östreichischen bei der Eroberungvon Schlesien zu Hülfe komme, dann werde sie Sachsenunterstützen, wofern es deshalb von Preußen mit Kriegüberzogen werdenicht aber wenn Sachsen seine Waf-fen gegen alte brandenburgisch-preußische Provinzen richte.

Eine Erklärung die um so größeren Eindruck machte,als der ganze Kriegsmuth der Sachsen auf dem Rückhaltberuhte, den ihnen Rußland gewährte. Sie glaubten, dieseMacht vollends zu gewinnen, wenn sie ihrer Einrede Ge-hör gäben, worauf denn auch der Wiener Hof mit Ver-gnügen einging.

Aus dieser Rücksicht beschloß man jetzt, gegen denFürsten von Anhalt nur ein Observationscorps aufzu-stellen, und die sächsische Hauptarmee mit dem Prinzen

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