Politik während des Erbfolgekrieges.
Nicht selten hat man Friedrich II bei seinen erstenKriegsuntcrnehmungen mit Carl XII verglichen; doch warzwischen beiden der größte Unterschied.
Carl XII hat einst bekannt, wenn er sich zu einemFrieden entschließe, so denke er schon an einen neuenKrieg; er könne im Frieden, zu Hause, nicht leben. Fried-rich II hatte eine Eroberung gemacht, die er für poli-tisch nothwendig hielt, eine sichere, angesehene Stellungerworben. Das ließ er sich genügen. Das letzte Jahrhatte er die Waffen nur für den Frieden geführt; ersuchte ihn ferner zu behaupten, während der ganze We-sten von Europa im Kriege begriffen war, und alles sichbemühte, ihn in denselben zu ziehen.
, Nicht als einen officiellen Antrag, aber als einen Vor-schlag, über den der Gesandte berichtete, will ich einenmerkwürdigen Gedanken erwähnen, den die zweifelhafteLage der allgemeinen Angelegenheiten in England Her-vortrieb.
Carl Eduard, der vielleicht eine größere Rolle gespielt