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ses Zustandes geschahen die Wahlen zu einem neuen Land-tag, der im Januar 1749 zusammentrat; einer der er-sten Anträge, der sich aus dem Schooße desselben erhob,ging dahin, dem König die Oberaufsicht, „Manutenenzund Direction" des gesammten landschaftlichen Kas-senswesens zu übertragen. Wie lange und hartnäckighatten die Stände dies den früheren Fürsten verweigert;dem König von Preußen trugen sie es, im Widerspruchmit der vor wenigen Jahren geschlossenen Convention sel-ber auf. Sie forderten zugleich eine Reformation desEmdener Stadtwescns; nicht ohne populäre Bewegung,welche die preußischen Truppen ruhig geschehen ließen,ward dieselbe vollzogen; der preußische Kammerdirectorbrachte hierauf die bisherigen Streitigkeiten zwischen derStadt und der Landschaft in einer einzigen Sitzung zumAustrag.
Das Land, dessen eigenes Werk dies war, gelangtedadurch erst zu einer haltbaren Ordnung. Unter der kö-niglichen Oberaufsicht wurden die Landesmittel um vie-les besser verwaltet, als jemals früher, und alle Ein-zelnen in ihren Leistungen erleichtert. Es hatte seineSchwierigkeit, die Ansprüche der preußischen Administra-tion mit einer auf freiem Accord beruhenden Verfassungauszugleichen; oft hat die neue Domänenkammer zurBeobachtung derselben angehalten werden müssen; dochgeschah es, zu allgemeiner Genugthuung.
Als Friedrich im Jahr 1751 seinen ersten Besuch in