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incubes, succubes, coquemares, gobelins, lut ins, mau-vais angcs, Satan , Lucifer u. s. w.” Die Handlungendes Teufels sind übernatürlich, von dem menschlichenVerstände nicht erfassbar, ebenso unbegreiflich wie derMagnet, der das Eisen anzieht, wie die Nadel, die sichnach Norden dreht. Die Besessenen sprechen, wenn ihnendie Zunge aus dem Munde hängt, durch den Bauch, durchdie Schaamtheile; sie reden verschiedene unbekannte Spra-chen, machen die Erde erzittern, erregen Donner, Blitz,Wind, entwurzeln Bäume, rücken Berge von ihrer Stelle,erheben ein ganzes Schloss in die Lüfte und setzen esdann wieder an seinen Platz, bezaubern die Augen u.s.w. 1 ).Incuben sind Dämonen, die sich in Männer wandeln undmit Hexen vermischen; Succuben sind Dämonen in Frauen-gestalt. Nicht blos in der Nacht, auch am Tage kanndie Beiwohnung vor sich gehen. Als geschworner Feindder Menschen fügt ihnen der Teufel jeden möglichen Scha-den zu. Ein von Ferneiius erzählter Fall mag hierPlatz finden. Ein junger Edelmann verfiel von Zeit zuZeit in Konvulsionen; bald war es der linke Arm, baldder rechte, bald ein einziger Finger, ein Schenkel oderbeide, der Rücken oder der ganze Körper; und die Ge-walt des Krampfes war so gross, dass ihn kaum vierDiener im Bett erhalten konnten. Das Gehirn war dabeiganz frei, er konnte reden, sein Geist war nicht gestört,die Thätigkeit der Sinne war intakt. Er wurde wenig-stens zweimal jeden Tag von solchen Konvulsionen be-fallen und befand sich nachher immer sehr müde und ab-geschlagen. Wenn dabei eine Störung in der Thätigkeitder Sinne und des Geistes stattgefunden hätte, so hättejederArzt die Krankheit für eine Epilepsie halten müssen; diehinzugerufenen Aerzto erklärten auch, es sei eine ArtEpilepsie, herrührend von einem bösen Dunste in derWirbelsäule, der sich von da aus auf die vom Rückenmarkeentspringenden Nerven verbreite, ohne das Gehirn im ge-
1) Les Oeuvres d ’ A m b ros. Pari. 9e ddit. Lyon 1633. p. 780et sqq. Edit. de Alalgaigne. Paris 1841. Tom. 3. p. 53.