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Tropengegcnden erfahren hatten, das war durch schreib-kundige Näupchen in jenen gewundenen Gängen aufge-zeichnet, welche sie in dem grünen Marke der Blätterzwischen den Häuten ansgenagt hatten. Der Hirschkäferstudirte diese Sammlung vergilbter Familienpergamenteund las der Gattin und der im Aste arbeitenden Larvedie interessanten Stellen vor. Wenn die Sonne unter-gegangen war, so legte er das Blatt bei Seite, hob dieschweren Flügeldecken, entfaltete die segelartigen Flügelund sauste, während das Weibchen zum Abschiede dieLarve mit den Fühlhörnern liebkoste, hinaus nach demSee oder nach den großen Nußbänmen von Interlaken, woer Freunde besuchte. Ihm nach schwirrte das Weibchen,ängstlich umherschanend nach Eulen oder Fledermäusen,welche ihnen zuweilen auf dem Spazierfluge nachstellten.In Interlaken freuten sie sich d?r vielen Lichter, der hellenLaternen vor den Pensionen, und nur sehr selten kehrtensie heim, ohne interessante Beobachtungen über langbeinigeEngländer und Vogelscheuchen von Ladies gemacht zu haben,welche sie zuweilen durch heftiges Anprellen an die erleuch-teten Fenster aus dem Studium ihrer „travskler - dooir's"oder aus noch intimeren Beschäftigungen aufschreckten. —Das Blatt, welches unser Hirschkäfer entziffert hatte,war von dem Aste gefallen. Es flog in unsere Barke imAugenblicke, wo wir von dem Lande abstießen. Ich entzif-ferte seine Hieroglyphen mit Aufmerksamkeit. Sie enthieltenoffenbar die Erzählung eines Verwandten aus dem Süden,zu welcher der Hirschkäfer hie und da Bemerkungen gemachthatte. Ich theile sie mit, wie ich sie lesen konnte — ohnedie Prätension, Neues gefunden zu haben. Vieles blieb