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Untersuchungen über Thierstaaten / von Carl Vogt
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alle diese heimlichen, zu beschaulicher Ruhe eiuladcudenWohnungen sind gewiß von Kakerlaken bewohnt oder wareneinst ihr Eigenthum, das sie mit List und Verschlagenheit,durch Betrug und falsche Kunst sich aneigneten.

Unangefochten würden diese schwarzen Gesellen sichüber das ganze Land ausbreiten, und überall durch ihreGefräßigkeit Noth und Elend verbreiten, wenn sie nichteinen Feind hätten, der ihnen unversöhnliche Rache geschwo-ren hat und stets bereit ist, ihren Fortschritten Einhaltzu thun.

Dieß sind die Wanderameisen, Söhne sozial-demokra-tischer Freistaaten, welche in den südlichen Gegenden dieunbestrittenen Herrscher des Bodens sind, und durch ihre

llassermaunla striäuluus Fistulirender Rheinkrebs, HerrnBaisermann gewidmet. Profil ächt römisch, Stirne hoch, sanft nachhinten geneigt. Beine lang, sehr agil beim Davonlaufen; Greifklauenscheerenförmig; Beutel-Anhänge am Hinterleibs, mit Goldkörnern(Eiern?) gefüllt. Ist im Gegensatze zu den übrigen Krebsen ursprüng-lich blaßroth mit blntigrothen Tropfen, die zeitweise in vormärzlichenKammern hervortreten wird aber beim Kochen mit dynastischemSteinsalze blaßgrün. Man benutzt diese Eigenschaft zum Amüsementhoher Gäste bei fürstlichen Tafeln, besonders am Berliner Hofe, indemman lebende Baffermanninen nebst andern Krebsen lebendig aufträgtund sie beim Nachtische mit siedendem Wasser übergießt, wo dann dieBassermanniucn sogleich grün werden, während die Krebse sich rothen.Das Leben dieser eigenen Krebsart ist so zäh, daß ein einziges Exem-plar dieser Art mehrere Male zu dieser Belustigung für hohe Herr-schaften benutzt werden kann. Man ißt sie nicht, da man sie für giftighält sie sind aber nur zäh und fade. Das Wasser, worin sie aus-gekocht waren, wird für antidemokratisch gehalten und in der Ober-Post-Amts- und Deutschen Zeitung die Maas für einen Heller ver-zapft. Die Baffermanninen geben fistulirende Töne von sich undleben verborgen in tiefen Nferhöhlen, da sie die Mörderhände fürchten,welche au ihre Thüre klopfen.