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an vielen Orten verbannten Klasse Geltung haben soll, undden ihr Stifter als unverbrüchliche Ordensregel hingestellthat, lautet: Lritis sicut siucnius in mann vintoris. IhreMagerkeit ist abschreckend; ihr Leib gleicht einem langen,rnnzlichen, grauen Stöcklein, von welchem hie und da einigesparrige Zweige ausgehen. Manche haben Flügel, Anderegehen ganz nackt. So schleichen diese Thiere langsam undträge am Boden und im Grase umher — die unvorsich-tigen Insekten glauben nicht, daß sie Leben hätten, sondernhalten sie für abgefallene dürre Zweige; sobald sich eineGefahr nähert, strecken sie sich starr aus und bleiben wietodt. O der Schlauen, welche sich todt stellen, um ihr ge-fährliches Leben zu verbergen! Viele Kerfe glauben garnicht an ihr Dasein— „Wo sie sind, diese Stabschrecken,"sagen sie; „wir möchten gerne welche sehen! Aber es gibtkeine mehr; die es gab, sind todt oder ausgewandert. IhreExistenz ist ein Kindermärchen, womit man Leichtgläubigehintergeht." Und während manches unerfahrene Insekt sospricht, setzt es vielleicht seinen Fuß auf ein solches Thier,welches von ihm für einen todten Zweig gehalten wird.Die Schrecke hält sich unbeweglich und schleicht erst weiter,wenn die unmittelbare Gefahr vorüber ist . . . Wo sieaber ein wehrloses Insekt findet. . . wehe ihm!
O Vetter Hirschkäfer, hütet Euch vor diesen Heim-duckern, von welchen geschrieben steht: Lritis sieut dueulns!