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würden, um den Schwachen zu schützen und den Starken zu-rückzuhalten. Wie oft, Vetter, habe ich mit Freunden aufeinem jener kolossalen blühenden Haidestränchern gesessen,welche das Kapland in so üppiger Fülle hervorbringt, undmich und meine Freunde exaltirt in der Hoffnung, daßdiese Anarchie der Kultur und der Glückseligkeit in Bäldeerscheinen werde! Wir sehnten uns nach dem Augenblicke,wo jenes ideale Ungeheuer, Staat genannt, aufhören werde,seine eigenen Angehörigen bis auf den letzten Blutstropfenausznsaugen, wo es aufhören werde, unter dem Verwände,das Eigenthum zu schützen, es ihnen wegzunehmen, wirglaubten, jene Zeit uns nahe gerückt zu sehen.... Ach!was wir für die Morgenröthe der Freiheit gehalten hatten,war der blutige Schein, welcher der Gewalt voranleuchtet.
Eine jener Purpnrhcnschrecken, deren Scheitel mit einemausgezackten Kamme geziert ist, hatte eine Verschwörunggestiftet. Sie hatte die Kakerlaken und Schaben, dieseschwarzen, nächtigen Oblatenfresscr, die Beter und Stab-schrecken, die Wcrren und die zahllosen Schwärme der ge-sellig lebenden Schnarrschrecken um sich versammelt, und siedurch mehrere Reden für die Idee des absoluten Staatesbegeistert. »Ich und mein Haus,» sagte die Pnrpnrheu-schrecke, »wir wollen dem Herrn dienen! Der Herr wirduns erleuchten, seinen Inspirationen werden wir folgen.Seht hin, Ihr meine Getreuen, welch' entsetzlicher Zustandin diesem Lande! Jedes thut, was es will. Niemand achtetmeine Reden; — man lacht ihrer sogar! Mag ich auchnoch so laut schnarren, noch so heftig meine Beine an denRippen meiner Flügel reiben — kein Insekt thut, als wennes mich hörte. Die Ameisen gehen ihren Geschäften nach,ohne mich zu fragen; die Schmetterlinge sonnen sich, ohne