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Braver Iaup, wie oft hab' ich dein gedacht!
Hast du mir nicht, einer Vorsehung gleich, jene Stättebereitet am Ufer des Meeres, wo ich ruhig sitzend hinaus-schaue auf die weite Fläche, die zu meinen Füßen wogt, undmich freue an Luft und Licht, an Wärme und Himmel?Heute braus't der Scirocco von Afrika herüber und schleu-dert die schäumenden Wellen gegen die Felsen, als wolleer die narbigen, ansgenagten Zeugen einer anderen Zeitvernichten im wüthenden Anlaufe. Er hat den Himmelgefegt von den düsteren Gewitterwolken, die ihn überdeckten,und die heitere Sonne schießt glühende Strahlen auf dasbewegte Element, das sie tausendfach gebrochen als Glitzerund Funken zurückwirft gegen das unerschütterte Himmels-gewölbe. Welch ein Abbild der Revolution! Am Ufer, wodas stürmende Naß seine Wogen über den Sand und dieKiesel des Strandes rollt, wo es hineindrängt in das Bettdes Bergstromes und den Schlamm aufwühlt, den dieservon den Höhen herabgespült hat, an den Felsen, wo es denTang und die Seepflanzen und die alten Polhpenstöcke ab-reißt und in schäumendem Gischt emporwirbelt; — da wirdes schmutzig und trübe! Hat es ja doch allen Sand undSchlamm aus dem Grunde herausgeworfen, der sich all-mälig während seines Schlummers abgesetzt hatte, denSchlamm des Friedens und der ungestörten häuslichen Ent-wicklung, den althergebrachten Sand, entstanden aus derallmäligen Zertrümmerung und Verwitterung! Und mitdiesem Schlamm, mit diesem Sande hat es das Gewürmaus seinen Wohnungen aufgestört und fortgeschwemmt, undin seinem Wogenschwalle zermalmt es die schleimigen Mu-scheln, die sich in den faulenden Absatz eingebohrt hattenund nur die Afterrohren herausstreckten, die gleitenden Wür-