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mer, die in dunklen Gängen und Löchern ihren eckeln Fraßsuchten, die weichen Schnecken, die sich an den Steinen fest-gesogen haben, beschränkte Intelligenzen auf beschränktemRaume, die Seescheiden und Rankenfüßer, diese Philisterdes Meeresgrundes, die mit festgewachsenem Fuße derNahrung harren, welche ihnen das Geschick oder der Zufallin das ewig geöffnete Maul führt. Das wird zerriebenund zerbröckelt in tausendfach wiederholtem Anlaufe unddann ausgeworfen, der Verwesung und den Vögeln zumRaube. Draußen aber, auf der hohen See, wo das fessel-lose Element frei seine Wogen rollt, wo es rein ist vondem Auswurfe des Festlandes und dem faulen Absätze desSchmutzes und des Schlammes, da erhöht sich die tiefblaueFarbe des tobenden Gewässers durch das blendende Weißdes zornigen Schaumes und jede Welle, die sich emporhebtüber die bewegte Fläche, strahlt tausendfach das reinste Lichtwieder, zu welchem sie sich zu erheben strebte. Kann esWunder nehmen, wenn die Kurzsichtigen, die mit blödenAugen nur den Wellensaum des Strandes mit seinen regel-los durcheinander gewirrten Trümmern des Bestehendenerblicken, sich entsetzen über die unschuldigen Opfer, überdie verstümmelten Leichen der alten Parteien, über all den
Schmutz und Koth, den das empörte Element auswirft?
Aber das Meer ist, wie der Mistral, dessen Hauch seine
Wogen aufthürmt. Der Mistral läßt das Wetter ebenso
zurück, wie er es angetroffen — fand er Wolken, so zer-streut er sie und fegt den Himmel nach allen Seiten hin —aber sobald seine Stärke gebrochen ist, so kommen sie wie-der hervor aus den Schlupfwinkeln des Gebirges und breitenvon neuem ihren grauen Schleier über das graue Himmels-zelt. So rettet sich auch mancher Wurm, manche Muschel,